Interview mit Business Objects CEO bei Silicon.de

Autor Martin Schindler hat bei Silicon.de ein Interview mit John Schwarz veröffentlicht, dem CEO von Business Objects. Der Manager liefert eine gut lesbare Einschätzung zu verschiedenen Aspekten des Business Intelligence Marktes.

Nur ein Auszug - bezüglich des weiteren Wachstums dieses Softwaresegments ist Schwarz recht optimistisch:

"Wenn man sich die Märkte vor allem in den Industrieländern anschaut, dann hat jedes Unternehmen ein ERP-System. Aber von den großen Unternehmen glauben wir, dass nur 15 Prozent wirklich im größeren Umfang BI einsetzen. Jeder macht irgendeine Form von Reporting, aber echte Analyse wird wohl nur von 15 Prozent genutzt. Wir sagen, dass es aber mindestens für 50 Prozent eine Option wäre, wirklich mit BI zu arbeiten."

Zwei weitere Gründe für steigende Nachfrage nach Business Intelligence Lösungen:

"Außerdem sehen wir, dass die Unternehmen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versuchen müssen, ihre Effizienz zu steigern. Und da können natürlich BI-Tools helfen, um festzustellen, was man vielleicht besser machen könnte. Und drittens ist da natürlich eine enorme Menge von unstrukturierten Informationen, die heute meist noch ziemlich unsichtbar ist. Die meisten Web-Inhalte, E-Mails oder Umfragen werden einmal konsumiert und werden dann unsichtbar, weil sie in irgendeinem riesen Archiv versteckt sind. Je mehr wir diese unstrukturierten Daten angehen können, desto mehr Nutzen können wir daraus ziehen. Und je mehr Nutzen man daraus zieht, desto mehr Nachfrage werden wir hier sehen. Schließlich ist das ein noch völlig unberührter Bereich, den wir hier betreten. Immerhin 80 Prozent aller Daten sind unstrukturiert und dieser Anteil wächst kontinuierlich weiter."

Link:
Fremdenführer für Business Intelligence | silicon.de

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