Python nimmt sich eine Auszeit

Wie schafft man es, bei der Softwareentwicklung einen Moment der Rückschau und Sammlung zu erzeugen? Gar nicht einfach, zumal sich in jedem Softwareprojekt immer neue Möglichkeiten, Verbesserungen und Erweiterungen auftun. Apple hat es weitgehend ohne große Kritik mit Snow Leopard geschafft: Das neue Betriebssystem bot nur wenig Durchbrüche, dafür aber viele Verbesserungen im Detail und eine weitere Verbesserung der (bereits sehr guten) Stabilität.

Bei den Open Source Projekten sind Phasen der Konsolidierung auch ein Thema, aber auch hier muss sehr gut kommuniziert werden - sonst gibt es Verdruss. Ein Beispiel liefert aktuell Python. Ein vor kurzem verkündetes Entwicklungs- Moratorium hat offenbar für wilde Diskussionen gesorgt. Jetzt versuchen einige der zentralen Entwickler, die Situation zu klären. Die Entwickler der Programmiersprache Python versuchen, Gerüchte und Diskussionen zu klären.

Zitat:

"Python language designers have declared a moratorium on enhancement proposals (feature requests) while the world's Python programmers get used to the last batch of New And Shiny they shipped. I'm reasonably sure that the ALGOL designers went through exactly the same discussions, and I know Perl did too. So, don’t be afraid of it - don’t think that Python is evolutionarily dead - it’s not. We’re taking a stability and adoption break, a breather. We’re doing this to help users and developers, not to just be able to say “no” to every random idea sent to python-ideas, and not because we’re done."

Quelle:
jessenoller.com - Python’s Moratorium – Let’s think about this.

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