Mobilfunk positiv für Entwicklungsländer
Heute stand ein Portrait von Ray Kurzweil in der Tageszeitung.
Der Erfinder, Entwickler und Buchautor glaubt, dass man die künftige technische Entwicklung der nächsten Jahrzehnte ziemlich exakt vorhersagen kann. Basis für seine Prognosen ist zum Beispiel die Computerleistung, die man (im Verhältnis) für einen Dollar bekommt.
Im Prinzip erwartet Kurzweil, dass wir in den nächsten Jahrzehnten enorme Entwicklungssprünge durch immer leistungsfähigere Systeme erleben - bis hin zu Rechnersystemen, die leistungsfähiger sind als das menschliche Gehirn. Wer solchen Themen spannend findet, dem sei hier das Buch "Homo S@piens" empfohlen. Das Grundthema einer zunehmenden Verschmelzung zwischen Maschinen und Menschen beherrscht auch die neueren Bücher von Kurzweil.
Mobilfunk sorgt für Entwicklungsperspektiven
Solche Aussagen erzeugen bei vielen Menschen verständlicherweise eher Abwehr, zumindest Unsicherheit und Vorsicht. Ganz im hier und jetzt sind hingegen Berichte, über die Fortschritte, die vor allem in Entwicklungs-ländern durch die zunehmende Verbreitung von Mobiltelefonen möglich sind.
Der "Economist" hat dazu einen Artikel mit Zahlen und Prognosen. Die gleichen technischen Möglichkeiten, die in westlichen Ländern meist für Entertainment genutzt werden, könnten in Indien und Afrika spürbare Verbesserungen ermöglichen.
Zitat aus dem Artikel des Economist:
"In rich countries most such services have revolved around trivial things like music downloads and mobile gaming. In poor countries data services such as mobile-phone-based agricultural advice, health care and money transfer could provide enormous economic and developmental benefits."
Link:
Economist: Mobile marvels. A special report on telecoms in emerging markets