Innovation bei IBM: Vernetzung weltweit

Autoren von Wirtschaftsbüchern, allen voran Peter Drucker, haben schon vor 15, 20 Jahren prognostiziert, dass wir im Wirtschaftsleben einen Wechsel des Paradigmas erleben: Von primär physikalischen Gesetzen und Prinzipien hin zur Biologie. Nicht das, was innerhalb eines kontrollierten Raums passiert ist entscheidend, sondern die Vernetzung mit der Umwelt, der Auf- und Ausbau von Biotopen, Populationen, etc.

Wem das jetzt zu theoretisch war: Das Ganze kommt zunehmend auch in der realen Welt an. "Business Week" berichtet über die Innovations-Strategie von IBM. Das IT- und Softwareunternehmen baut weltweit Partnerschaften auf, um Innovationen im Zusammenspiel mit externen Partnern zu entwickeln. Das dafür benutzte Wort lautet: "collaboratories". Ist auf Deutsch hakelig, als Konzept aber anregend.

Beispiel für eines der aktuellen Projekte (aus dem Artikel in der "Business Week"): Brasilien will im Jahr 2010 insgesamt 22 Milliarden US-Dollar in Wissenschaft und Technologie investieren und sucht nach Industriepartnern, die weitere Milliarden mitbringen. Das sind dann die Projekte, an denen sich IBM derzeit beteiligt. Klingt recht logisch. Oder?

Link:
Big Blue's Global Lab - BusinessWeek

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