Schufa: Bei 46 Prozent aller Fälle falsche Daten

Nicht gut. Eine Überprüfung der Datenqualität der Schufa durch das Verbraucherministerium ergab in vielen Fällen falsche oder veraltete Daten. Bisher können Verbraucher die eigenen Daten nur nach Zahlung von 15 Euro bei der Schufa einsehen. Das soll sich in Zukunft offenbar ändern, dann soll man einmal im Jahr kostenlos Zugriff auf die Informationen erhalten, die zur Ermittlung des Scoring-Werts für Kredite herangezogen werden.

Es wäre wichtig, dass die Daten und daraus ermittelten Scores tatsächlich auch stimmen. Sollte es so sein, dass die Schufa häufig mehr rät als weiß, zahlen Verbraucher mehr als nötig für Kredite - während Handel und Banken von falschen Perspektiven ausgehen. Das kostet die gesamte Wirtschaft viel Geld.

Bessere Systeme, bessere Erfassung, aber zum Beispiel mehr Einsicht in die Entstehung der Scoring-Werte wären ein Ziel für die Zukunft. Das ist ein weites Feld für Business Intelligence - oder auch: Public Intelligence.

Linksammlung:
Google News: schufa

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