Gates-Stiftung will Geldtransfer via Mobiltelefon fördern
In Deutschland steht an jeder Ecke ein Geldautomat. In vielen armen Ländern ist das nicht so. Als Alternative, vor allem beim Transfer kleinerer Beträge, bietet sich das Mobiltelefon an. Tatsächlich erfreuen sich verschiedene Services dieser Art in Afrika, Asien und Lateinamerika bereits einiger Beliebtheit. Nach Schätzungen gibt es weltweit eine Milliarde Menschen, die kein Bankkonto, aber ein Mobiltelefon haben.
Auf der GSM World in Barcelona gab die Bill & Melinda Gates Foundation jetzt bekannt, diesen Bereich mit einer Summe von 12,5 Millionen Dollar zusätzlich zu fördern. Ziel ist es, den Geldtransfer in Regionen ohne Bankeninfrastruktur zu verbessern und günstiger zu machen.
Zitat aus Pressemitteilung:
"Traditional financial services are often too costly and inconvenient for people who earn less than US$2 a day to obtain, and too expensive for banks to provide," said Bob Christen, director of the Financial Services for the Poor initiative at the Bill & Melinda Gates Foundation. "Technology like mobile phones is making it possible to bring low-cost, high-quality financial services to millions of people in the developing world so they can manage life's risks and build financial security."