Trend: Immer mehr Daten werden extern generiert

Immer mehr Daten werden künftig nicht innerhalb einer Organisation, sondern außerhalb von Nutzern (Kunden, Freunde/Feinde, etc.) generiert. Die meisten der heutigen Business-Systeme sind darauf nur bedingt vorbereitet. Und es ist auch nicht ganz so einfach, diese Daten überhaupt einzubinden. Zumal in Zukunft die Frage der Nutzungsrechte an externen Daten noch oft und kontrovers diskutiert wird.

Drei aktuelle Beispiele dazu:

Google hat vor kurzem eine Anwendung vorgestellt, mit der die Verbreitung von Grippe beobachtet werden kann. Sorgte für viele Schlagzeilen, aber auch für eine Diskussion, ob dadurch die Privatspähre verletzt wird. Artikelübersicht hier und hier auch in deutsch.

Twitter: Eigentlich ist das Tool ja dazu gedacht, private Gedanken und Ideen an Freunde zu kommunizieren. Andererseits zeigt sich schon jetzt, dass Blogger über Twitter Links zu interessanten Geschichten oder News versenden. Interessant ist es, diese Art der Kommunikation einmal zu visualisieren.

Der Link unten führt zu einem Beispiel, wie man das angehen kann: Auf einer Karte werden Twitter-Einträge aus aller Welt angezeigt. Die kleine Demo (gefunden bei "Flowing Data") vermittelt ein Gefühl für den ständigen Fluss weltweiter Gespräche:

Twitter World by FlowingData

Twitter selbst stellt mit "Blocks" eine visuell attraktive, dynamische Visualisierung bereit, in Echtzeit. Für die volle Nutzung muss man sich mit seinem eigenen Twitter-Account anmelden.

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.