Business Intelligence und Finanzkrise
Wie geht es in der Business Intelligence Branche weiter, wenn es in Folge der Finanzkrise tatsächlich zu einer Rezession kommt? Ein Artikel in der "Computer Zeitung" spekuliert, daß Budgetkürzungen in diesem Bereich eher geringer ausfallen als in anderen Softwarebereichen. Die Grundlage für diese Aussage ist allerdings etwas dünn (Beteiligung/Nachfrage an Ausstellung, Verlauf im letzten Abschwung).
Unsere Vermutung: Lang- und mittelfristig wird der Bedarf an guten Lösungen weiter steigen. Allerdings werden Firmen mehr an agilen, anpassungsfähigen Lösungen interessiert sein. Denn ohne Flexibilität ist es schwierig, die stetig steigenden Datenmengen in den Systemen zu erfassen und sinnvoll auszuwerten.
Hinzu kommt: Sinkende Nachfrage erhöht den Kostendruck, hier wiederum können gute Systeme dabei helfen, die Bereiche aufzuspüren, in denen Geld verloren geht. Dies ist aber auch nur eine Vermutung.
Wahrscheinlich kommt es darauf an, die Angebote für neue Lösungen an eine vorhandene Nachfrage anzupassen und Nachweise zu erbringen, daß sich die Investition auch lohnt.
Link:
Computer Zeitung: "Den Business-Intelligence-Markt trifft die Finanzkrise weniger hart"