XING mit Google-Maps: Visualisierung des "social graph"

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Das "soziale Netzwerk" XING bietet neuerdings die Möglichkeit, die eigenen Kontakte auf einer Landkarte anzuzeigen. Aktuell ist die Applikation noch im Beta-Stadium. Das mag manchen als Spielerei erscheinen, ist aber ein interessantes Thema. Unsere These: In Zukunft wird es bei der Datenvisualisierung immer öfter auf die Möglichkeit zu einem schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Anzeigemodi ankommen.

Keine Angst vor Redundanz: Flexible Visualisierung von Daten wird wichtiger
Aus rein technischer Sicht mag mancher mit den Achseln zucken: Was soll so toll daran sein, dass man ein und dieselben Daten noch auf eine andere Art darstellen kann?

Flexible Visualisierung wird immer wichtiger
Wenn Applikationen aus den Bereichen Information Warehouse und Business Intelligence in Zukunft mehr Wirkung in Organisationen entfalten sollen, dann ist das jedoch ein weiter reichendes Thema. Denn je nach Darstellung lässt sich oft leichter erfassen, worauf es ankommt. Dieselben Daten, trotzdem eine andere Erkenntnis. Diese Flexibilität bringen jedoch längst nicht alle am Markt verfügbaren Reporting-Systeme mit.

Hier können die Analyse- und Reporting-Systeme jedoch noch einiges von den Web 2.0 Angeboten lernen. Ein Beispiel: Ein exportorientiertes Unternehmen kann mit Hilfe einer Kartendarstellung die Stärke der Verkaufsgebiete beobachten und so zum Beispiel Regionen mit höherem Umsatzpotenzial rascher identifizieren. Wichtig ist immer, dass die Darstellung möglichst intuitiv einen Eindruck hinterlässt.

Am Rande: Wie hoch ist die Zahl der Nutzer, die für Web-Dienste bezahlen?
Interessant sind übrigens auch die von XING veröffentlichten Quartalszahlen: Hier lässt sich ermitteln, wie hoch die Quote derer ist, die aufgrund erweiterter Funktionalitäten von der kostenlosen Nutzung zum Premium-Service wechseln. Für das erste Quartal 2008 meldete XING Anfang Mai 2008 insgesamt 5,71 Millionen Mitglieder, der Anteil zahlender Kunden lag bei 420.000. Das entspricht in diesem Fall 7,3 Prozent der Gesamtnutzer.

Die Zahl der Premiumkunden ist nach Angaben des Unternehmens zudem im Verlauf des letzten Jahres um 60 Prozent gestiegen. Vermutung: Mit wachsender Service-Dichte steigt auch der Anteil der zahlenden Kunden - eine Abschlussquote von Das ist für alle, die derzeit an Geschäftsplänen für Bezahldienste arbeiten, immerhin ein Fingerzeig.

Links:
Kartenansicht über im Adressbuch als neuer Menüpunkt abrufbar.

XING Corporate Information

2 Responses to “XING mit Google-Maps: Visualisierung des "social graph"”

  1. Joachim Rumohr Says:

    Und wenn Sie mehr über die neue Kartenansicht wissen möchten, dann finden Sie weitere Informationen hier:
    http://www.rumohr.de/blog/2008/xing-update-die-google-kartenansicht-im-xing-adressbuch/

    ;-)

    Viele Grüße

    Joachim Rumohr

  2. info Says:

    Danke für das Link, liefert mehr Details zu den XING-Karten….

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