Studie: 16 Prozent der Web-Nutzer sind "hyper-connected"
In vielen Unternehmen wird derzeit diskutiert, wie und in welchen Bereichen die Kommunikation auf Internet-Medien ausgerichtet werden soll. Die einen drängen auf Verlagerung, andere argumetieren, dass viele Kunden Internet und E-Mail eher gelegentlich nutzen. Was denn nun, wer hat Recht? Aufschluss und interessant Einblicke bietet eine aktuelle Umfrage und Analyse.
Über die Website des US-Unternehmens Nortel lässt sich seit einigen Tagen eine interessante Studie laden: Die von IDC erstellte Untersuchung analysiert das Nutzerverhalten und Gruppierungen im Internet. Die Ergebnisse zeigen, dass es deutliche Unterschiede gibt - während manche Gruppen interaktive Medien nach wie vor kaum nutzen, sind andere mehr oder minder ständig im neuen Medium unterwegs.
Rund 16 Prozent der Nutzer werden auf Basis der Studie werden als "hyper-connected" beschrieben. Sie nutzen vernetzte Geräte und interaktive Angebote besonders intensiv. Weitere 36 Prozent der Nutzer sind regelmäßig aktiv, alle anderen nutzen Dienste wie E-Mail oder Internet oft nur sehr selektiv und gelegentlich.
Die Unterschuchung kann Unternehmen helfen, ihre Kommunikation Schritt für Schritt neu auszurichten. Markbeobachter lesen aus den aktuellen Zahlen, dass die Zeit des Übergangs von alten zu neuen Medien noch einige Jahre anhalten wird. Unternehmen müssen daher genau analysieren, wie und auf welchen Wegen sie ihre Kunden am besten erreichen. Der daraus resultierende Kommunikations-Mix sollte von Markt zu Markt auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmt werden.
Links:
Micro Persuasion: The Hyperconnected vs. 84% of Everyone Else on Earth
Nortel: Download der IDC-Studie