Wann kommt die nächste Blase? Antwort: Bald.

The next bubble (Screenshot aus Harpers Magazine)
Der Internet-Crash 2000, mit Nachwehen mindestens bis 2003. Aktuell die Suprime-Krise, die auch nicht recht zu Ende gehen will. Das sind ja gleich Finanzkrisen in kurzer Zeit. Wie kommt das? Dazu gibt es einen sehr interessanten (und langen) Artikel im "Harpers Magazine".

Der Autor geht davon aus, dass die nächste Marktübertreibung schon absehbar ist. Anders als in früheren Zyklen, bei denen ein großer Crash ausreichte, um derartige Phasen für lange Zeit zu verhindern, sorge die aktuelle Wirtschaftsstruktur in rascher Folge für "Bubbles". Der nächste Kandidat für rasche Fieberwelle und nachfolgende Ernüchterung stehe schon in den Startlöchern: Energie.

Bezug zu Business Intelligence
Auch wenn der Bezug nicht direkt ins Auge fällt: Die Tatsache, dass unsere Prognosen und Umsatz-/Renditeerwartungen durch solche Blasen außer Kraft gesetzt werden, betrifft auch Business Intelligence Systeme. In dem Artikel "The next bubble: Priming the markets for tomorrow's big crash" sieht man den diversen Beispielkurven sehr schön, dass am Ende mehr oder minder ein gleitender Durchschnittswert das maximale Wachstum markiet. Die Übertreibungen (und nachfolgenden Depressionsphasen) sind nur Ausreißer nach oben und unten. Was können wir daraus lernen? Zum Beispiel, dass zu starke Abweichungen von Kennziffern nicht nur ein Grund zur Freude sind, sondern auch ein Warnzeichen für eine Überhitzung sein können.

Link:

"The next bubble:
Priming the markets for tomorrow's big crash"
by Eric Janszen
(Harper's Magazine)

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