Wo war doch gleich…
Magellan, ein Anbieter aus Australien, bietet eine RFID-Technologie, die dabei helfen soll, bereits ausgedruckte Dokumente aufzuspüren. Markierte Schriftstücke werden dabei durch spezielle Aktenordner erkannt. Vorgestellt wurde die Lösung Anfang November, in der aktuellen c't findet sich ein kurzer Bericht mit Bild.
Gedacht ist diese Lösung für Behörden oder Anwaltskanzleien. Durch eine Funkverbindung soll es möglich sein, das gesuchte Schriftstück auch in Archiv-Boxen oder ungeordneten Stapeln aufzuspüren.
Magellan hat dazu unter andere spezielle Aktenkörbe entwickelt und bietet auch zentrale Lesegeräte an, die dann zum Beispiel bei der Archivierung oder auch bei der Posteingangs-Erfassung zum Einsatz kommen.

Bild: Aktenkorb mit RFID-Erfassung für Dokumente (Quelle: Magellan-RFID.com)
Einsatzbereiche Interessant sind solche Lösungen für Unternehmen, die nach wie vor einen hohes Papieraufkommen haben - Versicherungen, Behörden und Ministerien sowie Rechtsanwaltskanzleien.
Aber auch als Baustein für unternehmensweite Business Intelligence sind solche Verlängerungen der elektronischen Erfassung ein Thema, da der Anteil unstrukturierter Daten meist eine der größten Hürden für den Aufbau von Echtzeit-Datenanalyse darstellt.
Es sei denn, wir kämen in drei, vier Jahren morgens in das papierlose Büro. Doch die Chance ist wohl gering.
Link zum Anbieter:
Magellan