Boom bei Business Intelligence erwartet
Bis 2012 prognostiziert der Marktforscher Datamonitor einen Anstieg der weltweiten Ausgaben für Business Intelligence auf rund 5,7 Milliarden Euro. Das entspräche einer Verdopplung gegenüber den Investitionen des Jahres 2006.
Begründet wird der starke Anstieg mit der großen Zahl an Transaktionsdaten, die überall dort entstehen, wo Verkaufsprozesse durch IT unterstützt werden. Das ist nicht nur im Internet, sondern auch in fast allen Bereichen des Handels der Fall.
Hinzu kommen Warenwirtschaftssysteme, Steuerungssysteme für interne Prozesse sowie Datenbanken, in denen Daten zur Erfüllung von rechtlichen Auflagen gesammelt werden (z.B. bei Banken). Insgesamt ein Riesenberg an Bits und Bytes, dessen Struktur künftig mit Analytik sortiert, beobachtet und ausgewertet werden kann. Begünstigt wird der Trend durch sinkende Preise für Datenspeicher, verteilte IT-Systeme und Datennetz.
Besonders stark sollen die Ausgaben für Business Intelligence im Bankenbereich, Telekommunikation, Handel und Produktion steigen. Aber auch öffentliche Institutionen und Versorger (Strom, Gas, Wasser) werden ihre Investitionen wohl ausweiten.